Wärmepumpen

Im Prinzip funktionieren Wärmepumpen wie ein Kühlschrank mit umgekehrter Zielsetzung. Dem Kühlgut im Kühlschrank wird mit Hilfe eines Verdampfers Wärme entzogen und diese durch einen Verflüssiger an der Rückseite des Geräts an die Umgebung abgegeben.
Wärmepumpen dagegen entziehen der Umwelt Wärme und "pumpen" sie auf ein höheres Energieniveau, um sie für Heizung und Warmwasserbereitung nutzbar zu machen.

 
Wärmepumpen sind Heizsysteme, die ein Mehrfaches der aufgewendeten Primärenergie als Nutzwärme abgeben und dem Bauherren dadurch helfen langfristig Geld einzusparen. Hierbei wird die gespeicherte Sonnenenergie aus Wärmequellen wie dem Grundwasser, der Außenluft oder dem Erdreich genutzt. Auch Prozesswärme aus Abluft, Abwasser und Kühlung, deren Energieinhalt normalerweise nicht genutzt wird, kann als Wärmequelle dienen.

 
Wärmepumpen erzeugen heute etwa 3 bis 5 mal mehr Heizwärme, als Aufwand an elektrischer Energie notwendig ist. Die Jahresarbeitszahl, d.h. das Verhältnis zwischen der abgegebenen Wärmeleistung zur aufgenommenen Leistung im Verlauf eines Jahres, entspricht somit einem Wert von 3 bis 5. Diese Kenngröße mit 100% multipliziert stellt eine vergleichbare Größe zum Jahresnutzungsgrad von Öl- oder Gasheizungen dar.

 

 

Varianten von Elektro-Wärmepumpen:

Die Bezeichnung richtet sich nach der Wärmequelle und dem Wärmeträger im Heizsystem.

  

Vorteile auf einen Blick:

  • deutlich geringerer CO2-Ausstoß als bei vergleichbaren Heizsystemen.
  • Nutzung kostenloser Umweltenergie aus Sonne, Wasser-, Luft- und
  • Abwärme
  • Niedrige Verbrauchs- und Betriebskosten
  • Unabhängiger von steigenden Öl- und Gaspreisen
  • Keine jährlichen Schornsteinfegerkosten
  • Hohe Anlagenbetriebssicherheit

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.waerme-plus.de